Claraspital

«Die Ethernet und Internet Services von UPC Business sind ebenso attraktiv wie die Voice Services»

Yves Laukemann, Leitung Informatik, Claraspital

Bis zur flächendeckenden Vernetzung der Leistungserbringer im Gesundheitswesen bleiben noch wenige Jahre – wenn es nach dem Zeitplan des Bundesrates geht. Wie weit ist E-Health in den Spitälern fortgeschritten? Yves Laukemann, Leiter Informatik im Claraspital, verfolgt die Thematik auf dem Boden der Tatsachen.


Im medizinaltechnischen Bereich haben Spitäler in den letzten zehn Jahren einen gewaltigen Digitalisierungsschub erlebt. Praktisch sämtliche Medizinalgeräte in Labors und Operationssälen verfügen heute über digitale Schnittstellen. Dabei fallen enorme Datenmengen an, was höhere Anforderungen an Datenmanagement und IT-Infrastruktur stellt. „Wo wir hingegen noch ganz am Anfang der Entwicklung stehen, ist im Bereich Vernetzung unter den Spitälern oder mit auswärtigen Ärzten. Dabei sind die technischen Voraussetzungen dafür durchaus gegeben,“ so Yves Laukemann, Leiter Informatik im Claraspital Basel. Er erklärt die Problematik so: „Unser Gesundheitssystem ist eine Ansammlung von 26 Gesundheitssystemen. Den Lead bei Projekten dieser Dimension müsste der Bund übernehmen. Der hat aber nicht die Kompetenz dazu. Die Kantone wollen die Initiative nicht ergreifen, weil sie die Kosten scheuen. Die Industrie wiederum ist wenig interessiert, weil in einem kleinen und sehr komplexen Markt Investitionen kaum rentieren.“

Laukemann erzählt vom neuen Klinikinformationssystem: „Neu müssen die Ärzte die Medikamente im KIS verordnen und können damit auf sämtliche in der Schweiz verfügbaren Medikamente zugreifen. Das KIS liefert auch wichtige Informationen zu den Medikamenten. Das neue Verfahren vereinheitlicht die Kommunikation zwischen Ärzten, Pflegenden und der Apotheke, schafft die nötige Transparenz für eine optimale Lagerbewirtschaftung und nützt vor allem den Patienten, weil damit gewährleistet ist, dass das richtige Medikament zur richtigen Zeit verabreicht wird.“

Es versteht sich von selbst, dass das Spital bei Kommunikationsservices auf höchste Zuverlässigkeit angewiesen ist. Seit vielen Jahren versorgt UPC Business das Spital mit Internet, Voice und Corporate Network Services. Yves Laukemann, Leiter der Informatikabteilung des Claraspitals ist mit den Produkten von UPC Business äusserst zufrieden:
 

«UPC hat uns eine pfannenfertige und zukunftsfähige Komplettlösung für Telefonie und Datendienste präsentiert, und dies zu attraktiven Konditionen.»

Die Person

Yves Laukemann ist nach Abschluss des Geographiestudiums in Basel 1984 in die Informatik eingestiegen. Seit 1994 bekleidete er verschiedene IT-Führungspositionen in der Verwaltung und Logistik sowie im Detailhandel. Seit 2004 leitet er die Informatik im St. Claraspital und führt als Gesamtprojektleiter das Klinikinformationssystem (KIS) ein.

Die Firma

Das Claraspital in Basel wurde 1928 gegründet. Das Claraspital ist Schwerpunktspital für Magen-Darm-Leiden, Onkologie und Stoffwechsel mit den Spezialitäten Pneumologie, Urologie, Kardiologie und Orthopädie. Es verfügt über 229 Betten. 2009 liessen sich 8’300 stationäre und über 19’300 ambulante Patienten von rund 900 Mitarbeitenden betreuen und behandeln.

Firmenfacts

 

Name:

Claraspital

Branche:

Gesundheitswesen

Produkte:

Internet, Telefon, Digital TV, Firmennetzwerke

Filialen:

1

Mitarbeiter:

250 - 1000