Jugend und Medien

Jugendmedienschutz

Kinder und Jugendliche wachsen heutzutage in einer digitalen Welt auf. Das birgt Chancen, aber auch Gefahren. UPC möchte einerseits auf die Gefahren von kinder- und jugendgefährdendem Material aufmerksam machen, andererseits sollen Eltern und Lehrpersonen dabei unterstützt werden, Kinder und Jugendliche zu schützen.

Brancheninitiative Jugendmedienschutz

UPC  ist Trägerin der Brancheninitiative Jugendmedienschutz des Schweizerischen Verbands für Telekommunikation asut. Gemeinsam mit den Mitbewerbern setzt sich das Unternehmen für Massnahmen zum Schutz von Jugendlichen beim Umgang mit digitalen Medien ein.

Der Flyer ist auch in unseren Shops erhältlich oder kann unter jugendmedienschutz@upc.ch bestellt werden.

Brancheninitiative Jugendmedienschutz

Tipps zu Kinderschutzeinstellungen bei UPC Produkten

Neben Tipps für Eltern und Erziehungsberechtigte zum Thema Medienkompetenz, findest du in nachfolgender Broschüre auch Informationen zu Kinderschutzeinstellungen bei Produkten von UPC.

Digitale Medien altersgerecht konsumieren

Kinder und TV

Fernsehen spielt im Leben von Kindern eine grosse Rolle. Mit den folgenden Tipps und Ratschlägen möchten wir dir die positiven und negativen Auswirkungen des Fernsehens auf Kinder vermitteln.

Kinder und TV

Kleinkinder (bis 6 Jahre)

Fernsehen kann im Leben von kleinen Kindern eine notwendige Rolle spielen. Informiere dich über passende Fernsehsendungen für das Alter und den Entwicklungsstand deines Kindes und schaut euch diese gemeinsam an. Vermeide dabei Sendungen, in denen Konflikte durch Gewalt gelöst werden und begrenze die Fernsehzeit, damit andere Aktivitäten nicht zu kurz kommen. Nutze zudem die musikalischen Aspekte einer Sendung, um dein Kind zum Tanzen, Springen und Klatschen zu animieren.

Sollte dein Kind unrealistische Verhaltensweisen von TV-Figuren imitieren wollen, mache es darauf aufmerksam, was im echten Leben die Konsequenzen davon sind, z.B. es könnte sich schwer verletzen, wenn es von einem Baum springt.

Primarschüler

Im Alter von sechs bis sieben Jahren fangen Kinder an zu verstehen, dass Menschen unterschiedliche Meinungen haben. Mit acht bis neun Jahren beginnen sie zu entdecken, dass Menschen ein «Innenleben» haben. Stelle deinem Kind Fragen zu dem, was es im Fernsehen sieht und hört. Sprecht gemeinsam darüber, was es an bestimmten TV-Charakteren mag und was nicht. Vermeide Sendungen, in denen Figuren Probleme durch Anwendung von Gewalt lösen.

Damit dein Kind versteht, dass Filme und Serien von Menschen geschaffen werden, erkläre ihm, wie diese produziert wurden. Ermuntere dein Kind zudem, selbst Bilder zu malen und Geschichten zu erzählen, um die Fantasie anzuregen. Zudem sollen andere Aktivitäten, wie Basteln oder körperliche Betätigung, nicht zu kurz kommen.

Schüler bis 13 Jahre

Wenn es um das Fernsehen geht, ist die nützlichste Fähigkeit, die du deinem Kind in diesem Alter vermitteln kannst, etwas in Frage zu stellen. Kinder sollen lernen, dass die Filme und Serien von Menschen produziert wurden und nicht die objektive Wahrheit darstellen. Besprecht TV-Inhalte zusammen und hinterfragt, wie realistisch diese sind. Mache dein Kind auf unrealistische Aspekte aufmerksam.

Benutze einfaches filmisches Vokabular, wenn sich Charaktere unterhalten (Sprache nennt man «Dialog»), wie sie leben (Häuser, Schulen und Arbeitsplätze sind «Filmsets») und wie sie sich verhalten («Haupthandlung, Nebenhandlungen, etc.»).

Stelle den Fernseher in eine Gemeinschaftsraum, z.B. das Wohnzimmer, und nicht in das Kinderzimmer. Nur so weisst du, wie oft, wie lang und was dein Kind schaut. Wenn dein Kind gerne zappt wenn es sich langweilt, schlage alternative Beschäftigungen fernab des Fernsehens vor. Unter anderem körperliche Aktivitäten dürfen nicht zu kurz kommen. Definiert zudem klare TV-Pausen, welche von der ganzen Familie eingehalten werden.

Jugendliche

Verwandle dein Kind von einem Couchpotato in einen Filmliebhaber, indem du ihm Fachsprache aus Film und Fernsehen beibringst. Weise auf wiederkehrende Muster hin: eingespieltes Lachen oder Live-Publikum in Sitcoms; Nebenhandlungen, die in stundenlange Dramen eingewoben werden; unrealistische Elemente in «Reality»-Shows oder eine dominante Sichtweise in einem Dokumentarfilm. Statt in den Werbepausen zu zappen, schalte den Ton aus und sprich mit deinem Kind. Diskutiert unrealistische Inhalte und seht euch entsprechende Szenen noch einmal an.

Finde heraus, ob das Fernsehen das Selbstbild deines Kindes beeinflusst. Die Popkultur kann bestimmen, was cool ist und was es heisst, akzeptiert zu werden. Sprich deshalb mit deinem Kind über Medienbotschaften. Sprecht darüber, wie Medienberichterstattung unsere Weltanschauung prägt, wie Voreingenommenheit den Journalismus beeinflussen kann und welche wirtschaftlichen Hintergründe hinter der Werbung im TV stecken (z.B. Product Placement).

 

Kinder und Internet

Kinder wachsen heute mit dem Internet auf – sei es zu Hause am Computer oder unterwegs via Smartphone. Mit den folgenden Tipps und Ratschlägen möchten wir dir helfen, dein Kind bestmöglich in die Welt des Internets einzuführen.

Kinder und Internet

Kleinkinder (bis 6 Jahre)

Kleine Kinder kommen oft über Computer-Spiele erstmals mit dem Internet und dem Computer in Kontakt. Besonders wertvoll für Kinder sind dabei Computer-Spiele mit «Entdecker»-Funktionen, bei welchen sie selber Entscheidungen treffen können (Charakter auswählen, Spiel aussuchen etc.) und welche mit Freunden und Geschwister zusammen gespielt werden können – und nicht gegen einander.

Nimm dir dabei Zeit, deinem Kind beim Spielen zuzuschauen und über das Gespielte zu sprechen. Zudem dürfen neben dem Spielen von Computer- Games andere Aktivitäten und körperliche Bewegung nicht zu kurz kommen.

Primarschüler

Wenn dein Kind eine Idee hat, möchte es diese verwirklichen. Diese Erforschung spielt eine wichtige Rolle in der Entwicklung deines Kindes - ein Computer kann dabei helfen. Während dein Kind das Internet für Hausaufgaben nutzt, kannst du ihm helfen, gute Gewohnheiten zu entwickeln, z.B. kritische Fragen zu stellen. Informationen im Internet sollen nicht einfach kopiert und akzeptiert werden, sondern hinterfragt und mit weiteren Quellen ergänzt werden können.

Hilf deinem Kind weiterhin dabei, ein geschickter Internetnutzer zu werden. Zeige ihm Informationsquellen über Internetsicherheit wie zum Beispiel CyberSmart. Während du über die Bedeutung von persönlichen Angaben sprichst, warne dein Kind davor, seinen Namen, Adresse, Telefonnummer oder andere Angaben, durch die es jemand identifizieren könnte, im Internet preiszugeben. Zeige ihm, wie man einen enutzernamen
aussucht und benutzt – und niemals seinen echten Namen bekannt gibt.

Schüler bis 13 Jahre

Kinder im Alter von neun bis 13 Jahren sind zu einer lukrativen Zielgruppe für Werbung geworden – auch im Online-Bereich. Sensibilisiere dein Kind auf die immer aggressivere Werbung. Ermutige es, selbständig zu denken und die Ziele hinter der Werbung zu entschlüsseln.

Sprich mit deinem Kind über Internetseiten, die ansprechend aussehen, aber nicht eindeutig zeigen, von wem die Information stammt. Mithilfe von Hintergrundrecherchen im Internet sowie Seitenrubriken wie „Über Uns“ soll das Kind feststellen, wer hinter der Website steckt und ob diese vertrauenswürdig ist. Zeige deinem Kind weiterhin, wo die bezahlten Webseiten bei Suchmaschinen wie Google aufgeführt sind und erkläre, dass diese nicht immer die passenden Informationen zum eingegebenen Suchbegriff enthalten.

Nimm dir wann immer möglich Zeit, das Internet mit deinem Kind zusammen zu erkunden und sprich mit ihm über die gesehen Online-Inhalte. Internet-Filter können zwar den Zugang zu ungeeigneten Seiten einschränken, dennoch kann es immer wieder passieren, das Inhalte auftauchen, die ihr Kind beschäftigen. Lasse es wissen, dass es in solchen Fällen immer mit dir darüber sprechen kann.

Jugendliche

Verwandle dein Kind von einem Couchpotato in einen Filmliebhaber, indem du ihm Fachsprache aus Film und Fernsehen beibringst. Weise auf wiederkehrende Muster hin: eingespieltes Lachen oder Live-Publikum in Sitcoms; Nebenhandlungen, die in stundenlange Dramen eingewoben werden; unrealistische Elemente in «Reality»-Shows oder eine dominante Sichtweise in einem Dokumentarfilm. Statt in den Werbepausen zu zappen, schalte den Ton aus und sprich mit deinem Kind. Diskutiert unrealistische Inhalte und seht euch entsprechende Szenen noch einmal an.

Finde heraus, ob das Fernsehen das Selbstbild deines Kindes beeinflusst. Die Popkultur kann bestimmen, was cool ist und was es heisst, akzeptiert zu werden. Sprich deshalb mit deinem Kind über Medienbotschaften. Sprecht darüber, wie Medienberichterstattung unsere Weltanschauung prägt, wie Voreingenommenheit den Journalismus beeinflussen kann und welche wirtschaftlichen Hintergründe hinter der Werbung im TV stecken (z.B. Product Placement).