JUGEND & MEDIEN

Kinder und Jugendliche wachsen heutzutage in einer digitalen Welt auf. Das birgt Chancen, aber auch Gefahren. UPC möchte einerseits auf die Gefahren von kinder- und jugendgefährdendem Material aufmerksam machen, andererseits sollen Eltern dabei unterstützt werden, Kinder und Jugendliche zu schützen.

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Brancheninitiative Jugendmedienschutz

UPC ist Trägerin der Brancheninitiative Jugendmedienschutz des Schweizerischen Verbands für Telekommunikation asut. Gemeinsam mit den Mitbewerbern setzen wir uns für Massnahmen zum Schutz von Jugendlichen beim Umgang mit digitalen Medien ein.

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Kinderschutzeinstellungen
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Kinderschutzeinstellungen bei UPC

Wo immer möglich unterstützten wir Eltern im Bereich Jugendmedienschutz. Bei unseren Produkten bieten wir deshalb konkrete Kinder- und Jugendschutz-Einstellungen an.

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Bei Fragen erreichen Sie uns unter jugendmedienschutz@upc.ch.
Gerne nehmen wir uns Zeit für Ihr Anliegen.

Digitale Medien altersgerecht konsumieren

Digitale Medien spielen in unserem Leben aber vor allem auch im Leben der Kinder und Jugendlichen eine immer grössere Rolle. Folgende Tipps sollen Sie dabei unterstützen, Ihre Kinder bestmöglich in die Welt der digitalen Medien einzuführen.

Kleinkinder

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FERNSEHEN

Fernsehen kann bereits im Leben von kleinen Kindern eine grosse Rolle spielen – da diese Unterhaltungswelt keine Wünsche offen lässt. Informieren Sie sich über passende Fernsehsendungen für das Alter und den Entwicklungsstand Ihres Kindes und schauen Sie sich diese Inhalte gemeinsam an. Vermeiden Sie dabei Sendungen, in denen Konflikte durch Gewalt gelöst werden und begrenzen Sie die Fernsehzeit, damit andere Aktivitäten nicht zu kurz kommen. Nutzen Sie zudem die musikalischen Aspekte einer Sendung, um Ihr Kind zum Tanzen, Springen und Klatschen zu animieren.

Sollte Ihr Kind unrealistische Verhaltensweisen von TV-Figuren imitieren wollen, machen Sie es darauf aufmerksam, was im echten Leben die Konsequenzen davon sind, z.B. es könnte sich schwer verletzen, wenn es von einem Baum springt.

INTERNET

Kleine Kinder kommen oft über Computer-Spiele erstmals mit dem Internet und dem Computer in Kontakt. Besonders wertvoll für Kinder sind dabei Computer-Spiele mit «Entdecker»-Funktionen, bei welchen sie selber Entscheidungen treffen können (Charakter auswählen, Spiel aussuchen etc.) und welche gemeinsam mit Freunden und Geschwister gespielt werden können – und nicht gegeneinander.

Nehmen Sie sich dabei Zeit, Ihrem Kind beim Spielen zuzuschauen und über das Gespielte zu sprechen. Zudem dürfen neben Computer-Games andere Aktivitäten und körperliche Bewegung nicht zu kurz kommen.

Kleinkinder

Primarschüler

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FERNSEHEN

Im Primarschulalter setzten sich die Kinder vermehrt mit Meinungen und Aussagen anderer auseinander.

Stellen Sie Ihrem Kind daher Fragen zu dem, was es im Fernsehen sieht und hört. Tauschen Sie sich aus, was es an bestimmten TV-Charakteren mag und was nicht. Vermeiden Sie Sendungen, in denen Figuren Probleme durch Anwendung von Gewalt lösen.

Ermutigen Sie Ihr Kind zudem, seine Phantasie in der „realen“ Welt auszuleben und z.B. selber Geschichten zu erzählen. Zudem sollen andere Aktivitäten, wie Basteln oder körperliche Betätigung, nicht zu kurz kommen.

INTERNET

Wenn ein Kind eine Idee hat, möchte es diese verwirklichen. Diese Erforschung spielt eine wichtige Rolle in der Entwicklung eines Kindes – Computer können dabei helfen. Während Ihr Kind das Internet für Hausaufgaben nutzt, können Sie ihm helfen, gute Gewohnheiten zu entwickeln, z.B. kritische Fragen zu stellen. Informationen im Internet sollen jedoch nicht einfach kopiert und akzeptiert werden, sondern hinterfragt und mit weiteren Quellen ergänzt werden.

Zeigen Sie Ihrem Kind, wie man das Internet angemessen nutzt und konsumiert. Zeigen Sie ihm auch Informationsquellen über Internetsicherheit, wie zum Beispiel CyberSmart. Während Sie über die Bedeutung von persönlichen Daten sprechen, warnen Sie Ihr Kind davor, seinen Namen, Adresse, Telefonnummer oder andere Angaben, durch die es jemand identifizieren könnte, im Internet preiszugeben. Zeigen Sie ihm, wie man einen Benutzernamen aussucht und benutzt – und niemals seinen echten Namen bekannt gibt.

Primarschüler

Schüler bis 13 Jahre

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FERNSEHEN

Filme und Serien widerspiegeln nicht immer die Realität. Besprechen Sie TV-Inhalte mit Ihrem Kind und hinterfragen Sie, wie realistisch diese sind. Machen Sie Ihr Kind auf unrealistische Aspekte aufmerksam und benutzen Sie dabei ein einfaches filmisches Vokabular.

Stellen Sie den Fernseher in eine Gemeinschaftsraum, z.B. das Wohnzimmer, und nicht in das Kinderzimmer. Nur so kennen Sie den Inhalt und die Dauer des TV-Konsums Ihres Kindes.

INTERNET

Kinder im Alter von neun bis 13 Jahren sind zu einer lukrativen Zielgruppe für Werbung geworden – auch im Online-Bereich. Sensibilisieren Sie Ihr Kind auf die immer aggressivere Werbung und ermutigen Sie es, diese kritisch zu hinterfragen.

Mithilfe von Hintergrundrecherchen im Internet sowie Seitenrubriken wie „Über Uns“ soll Ihr Kind feststellen, wer hinter der Website steckt und ob so eine vertrauenswürdige Quelle erkennen. Zeigen Sie Ihrem Kind, dass bezahlte Webseiten bei Suchmaschinen wie Google als Top-Treffer aufgeführt sind und somit nicht immer die passenden Informationen enthalten.

Nehmen Sie sich wann immer möglich Zeit, das Internet mit Ihrem Kind zusammen zu erkunden und sprechen Sie mit ihm über die gesehenen Online-Inhalte. Internet-Filter können zwar den Zugang zu ungeeigneten Seiten einschränken aber nicht vollkommen ausblenden. Lassen Sie Ihr Kind wissen, dass es in solchen Fällen immer mit Ihnen darüber sprechen kann.

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Jugendliche

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FERNSEHEN

Verwandeln Sie Ihr Kind von einem Couchpotato in einen Filmliebhaber, indem Sie ihm Fachsprache aus Film und Fernsehen beibringen. Weisen Sie auf wiederkehrende Muster hin: eingespieltes Lachen oder Live-Publikum in Sitcoms; Nebenhandlungen, die in stundenlange Dramen eingewoben werden; unrealistische Elemente in «Reality»-Shows oder eine dominante Sichtweise in einem Dokumentarfilm. Statt in den Werbepausen zu zappen, schalten Sie den Ton aus und spreche Sie miteinander. Diskutieren Sie unrealistische Inhalte und sehen Sie sich entsprechende Szenen noch einmal an.

Finden Sie heraus, ob das Fernsehen das Selbstbild Ihres Kindes beeinflusst. Die Popkultur kann bestimmen, was cool ist und was es heisst, akzeptiert zu werden. Sprechen Sie darüber, wie Medienbotschaften und -berichterstattung unsere Weltanschauung prägen, wie Voreingenommenheit den Journalismus beeinflussen kann und welche wirtschaftlichen Hintergründe hinter der Werbung im TV stecken (z.B. Product Placement).

INTERNET

In diesem Alter besitzen gemäss James-Studie fast alle Jugendliche ein Smartphone und gelangen so auf verschiedenste Internetseiten und Social-Media-Kanäle. Nehmen Sie sich weiterhin Zeit, Ihr Kind auf Inhalte und die immer aggressivere Werbung zu sensibilisieren. Achten Sie darauf, dass Ihrem Kund bewusst ist, mit welcher Geschwindigkeit sich Daten im Netz verbreiten können und sprechen Sie mit ihm über Datenschutz.

Jugendliche

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